Judo

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Judo

(wörtlich „sanfter/flexibler Weg“) ist eine japanische Kampfsportart, mit den Prinzipien „Siegen durch Nachgeben“ und „maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand“.

Judo ist eine der bekanntesten Kampfsportarten, wird weltweit ausgeübt und ist seit 1972 fester Bestandteil der olympischen Spiele.

Bei Anfängern gehen spielerische Bewegungen fließend zu judospezifischen Formen über. Die vielseitigen Bewegungsabläufe können bis ins hohe Alter aktiv praktiziert werden.

Judo dient nicht nur der sportlichen Betätigung, sondern fördert auch die Persönlichkeitsentwicklung. Im Vordergrund stehen hierbei das gegenseitige Helfen und der bestmögliche Einsatz von Körper und Geist.

Hauptsächlich verwendete Techniken sind Würfe, Falltechniken und Bodentechniken. Wurftechniken werden angewandt, um den Partner vom Stand in die Bodenlage zu bringen. Es existiert eine Vielzahl von Möglichkeiten, dieses Ziel zu erreichen.

Judoka üben gezielt Falltechniken umso zu fallen, dass man sich dabei nicht verletzt. Das Fallen wird nach allen Seiten trainiert: Seitwärts, rückwärts und nach vorn. Fortgeschrittene meistern auch Falltechniken über Hindernisse und als freier Fall.

Im Wettkampf wird der geworfenen Partner mit Haltetechniken in der Rückenlage fixiert. Im Gegensatz dazu ermöglichen spezielle Befreiungstechniken den Kampf am Boden fortzusetzen.

Judo kann bereits ab dem 4. Lebensjahr spielerisch ausgeübt werden. Spezielle Techniken werden dann ab dem 6. Lebensjahr vermittelt.

Das Niveau der erlernten Techniken wird mit zunehmender Graduierung immer anspruchsvoller und anhand von Gürtelprüfungen abgefragt.

Anfänger beginnen immer mit dem weißen Gürtel (9.Kyu) und durchlaufen die Schülergrade bis zum braunen Gürtel (1.Kyu). Die Meistergrade beginnen anschließend mit dem schwarzen Gürtel (1.Dan).

 

Stäble

Spielbasis ist die Trendsportart Speedball, auch Bouncerball genannt, ein mit Schlägern ausgeführtes Mannschaftsspiel auf zwei Tore und von der Spielart mit dem Hockey verwandt.

Charakteristisch für das Spiel sind rasche Tempowechsel mit sich schnell ändernden Spielsituationen und einer hohen Spieldynamik.

Ziel ist die Aktivierung des Herz-Kreislaufsystems, Verbesserung der konditionellen Fähigkeiten und die Förderung von Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit.

In der Abwandlung vom ursprünglichen Spiel Bouncerball, wird „Stäble“ barfuß auf einem Kleinfeld mit gepolstertem Mattenboden gespielt. Das Spielfeld ist ringsum durch Banden begrenzt, was den Spielball ständig in Bewegung hält. Gespielt wird mit einem leichten Kunststoffball, der ausschließlich mit den Schlägern, welche wie überdimensionierte Wattestäbchen aussehen, auf zwei Tore gespielt wird.

Trainiert und gespielt wird in kleinen Mannschaften von 3 – 5 Spielern, die gemischt mit Männern und Frauen jeden Alters besetzt sind. Mindestalter für die Spielteilnahme ist 16 Jahre.